Projekte 2010

Dem Reiseteam gehörten dieses Mal Waltraud Rapp, Hans Rapp, Monika Böske und Aloys Böske an:
Hinreise am 24.03. 2010, Rückreise am 02. April.
Die Reise war schon für November 2009 geplant, konnte aber wegen der politischen Lage damals nicht durchgeführt werden. Von den Schrecken im September 2009 möchten wir hier nicht berichten.

2010: Container
Da in Dow-Bodié noch fast alles vorhanden war, konnte auf einen Container verzichtet werden.
Medikamente, die fehlten, wurden über das deutsche Hilfswerk “action medeor“ nach Conakry geschickt.  Die Lieferung konnte in Conakry ohne größere Schwierigkeiten aus dem Zoll geholt werden. Die Medikamente waren rechtzeitig vor Ort.

2010: Produktionshalle
Vor und während unseres Aufenthaltes wurde reichlich und gutes Erdnussöl gepresst. Auch die Seifenproduktion lief und läuft gut.
Es hat sich neben der bisherigen Frauenkooperative eine neue Frauengruppe mit überwiegend jungen Frauen gebildet. Man wird sehen, ob sie vielleicht in eine der Aktivitäten rund um die Ölpresse einsteigen will.

2010: Schule
Die Straßenverhältnisse waren nicht gut. Wir kamen aber trotzdem gut voran und waren weit vor Anbruch der Dunkelheit in Dow-Bodié.
Der deutsche Botschafter, Herr Prinz, der sein Kommen zugesagt hatte, traf später ein. Die Bevölkerung bereitete uns und später auch dem Botschafter einen begeisterten Empfang.
Am selben Abend und am anderen Morgen besichtigte der Botschafter das Projekt. Er fand sehr lobende Worte. Anschließend wurde in Bodié vom deutschen Botschafter eine Markthalle eröffnet, die aus finanziellen Mitteln der Botschaft gebaut wurde. Die Organisation des Baues hatte Djiwo Diallo Keita übernommen, die Vorsitzende der Fraueninitiative in Dow-Bodié und Ehefrau unseres Koordinators Dr. Yango Keita.
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2010: Gesundheitszentrum
Der Pfleger Ely verfügt seit Weihnachten über ein Moped. Damit kann er auch entferntere Hausbesuche machen.
Während des Arbeitseinsatzes wurden im Gesundheitszentrum etwa 160 Patienten versorgt. Monika Böske, Ely, Thierno Mamadou und Djiwo Diallo Keita als Übersetzerin haben  5 Tage zusammen gearbeitet. Es gab viele schwer erkrankte Patienten mit zum Teil sehr bewegenden Leidenswegen.
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2010: Energieversorgung
Es mussten Ersatzteile für das Stromaggregat nach Guinea geschickt werden. Die Ersatzteile zu besorgen, war nicht einfach, weil die deutsche Firma, von der wir den Generator gekauft hatten, inzwischen insolvent war. Aber die Herstellerfirma, die in Großbritannien ansässig ist, existiert noch.
Die neue Vertragsfirma in Deutschland hatte keine Exportgenehmigung, so dass kein Direktversand möglich war. Schließlich haben wir die Ersatzteile selbst verschickt. Auch war die Erregerspule defekt. Ein findiger Handwerker aus Conakry hatte die Spule von Hand neu gewickelt, sie funktionierte und funktioniert immer noch tadellos.

2010: Wasser, Abwasser
Der deutsche Botschafter, Herr Prinz, besichtigte das Projekt und wies immer wieder auf das fließende Wasser hin. Mit Begeisterung öffnete er jeden Wasserhahn. Er meinte, dass man selbst in Conakry ähnliches nicht finden könne.
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2010: Nähwerkstatt
In der neu errichteten Nähwerkstatt wurde eine Zwischendecke mit wärmeisolierenden Platten eingezogen. Dies wurde von Hans Rapp und seinen fleißigen einheimischen Helfern vorgenommen. Anschließend wurden die Fenster und die Eingangstür montiert, was einige Schwierigkeiten bereitete.
Aber am Schluss waren alle Probleme zur Zufriedenheit gelöst.
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2010: Personalwohnungen
Wichtig war es, den "Grundstein" für die neuen Personalwohnungen zu legen. Diese Aufgabe übernahmen Hans Rapp, Aloys Böske und ein Bautrupp aus Conakry.
Schon 2009  hatte man damit begonnen, für dieses Vorhaben Steine zu pressen - alles in Handarbeit. Insgesamt werden etwa 25 000 Stück benötigt.
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